AHA vs. PHA: Welche peelende Säure passt zu Ihrem Hauttyp? | Glow Recipe
By Glow Recipe | Published: 2026-06-27
Category: Anleitungen
Verwirrt zwischen AHA- und PHA-Peelingsäuren? Unser Leitfaden erklärt die Unterschiede, Vorteile für jeden Hauttyp und wie Sie das beste chemische Peeling für einen strahlenden, gesunden Glow auswählen.
Peeling ist ein Eckpfeiler jeder effektiven Hautpflegeroutine, aber bei so vielen Säuren auf dem Markt kann man schnell den Überblick verlieren. Zwei der beliebtesten chemischen Peelings – AHA (Alpha-Hydroxysäure) und PHA (Polyhydroxysäure) – stehen oft im Rampenlicht. Obwohl beide abgestorbene Hautzellen entfernen, unterscheiden sich ihre Wirkmechanismen, Stärken und Eignung erheblich. In diesem Leitfaden erklären wir die wichtigsten Unterschiede zwischen AHA und PHA, helfen Ihnen herauszufinden, welche Säure für Ihren Hauttyp am besten geeignet ist, und zeigen Ihnen, wie Sie sie in Ihre Routine integrieren können, um den begehrten Glasskin-Glow zu erzielen.
Was sind AHA und PHA? Die Grundlagen verstehen
AHA und PHA sind beides Hydroxysäuren, unterscheiden sich jedoch in ihrer Molekülgröße und Wirkungstiefe. AHA (Alpha-Hydroxysäure) ist eine wasserlösliche Säure, die aus natürlichen Quellen wie Obst oder Milch gewonnen wird. Zu den gängigen AHAs gehören Glykolsäure (aus Zuckerrohr) und Milchsäure (aus Milch). Sie lösen die Verbindungen zwischen abgestorbenen Hautzellen auf der Oberfläche und legen so frischere, strahlendere Haut darunter frei.
PHA (Polyhydroxysäure) ist eine neuere Generation von Hydroxysäuren mit einer größeren Molekülstruktur. Das bedeutet, dass sie langsamer und sanfter in die Haut eindringt als AHA, was sie ideal für empfindliche oder reaktive Hauttypen macht. Gluconolacton und Lactobionsäure sind gängige PHAs. Aufgrund ihrer sanften Natur haben PHAs auch feuchtigkeitsspendende Eigenschaften und helfen der Haut, Feuchtigkeit zu speichern.
Wichtige Unterschiede: AHA vs. PHA
Die Nuancen zwischen diesen beiden Säuren zu verstehen, hilft Ihnen, eine fundierte Entscheidung zu treffen. Hier ein schneller Vergleich:
| Eigenschaft | AHA (z. B. Glykolsäure) | PHA (z. B. Gluconolacton) |
|---|---|---|
| Molekülgröße | Klein (tiefe Penetration) | Groß (oberflächliche Wirkung) |
| Peeling-Intensität | Mäßig bis stark | Mild bis mäßig |
| Am besten geeignet für Hauttypen | Normale, Mischhaut, fettige Haut | Empfindliche, trockene, zu Rosacea neigende Haut |
| Feuchtigkeitsversorgung | Minimale feuchtigkeitsbindende Wirkung | Gute feuchtigkeitsbindende Wirkung |
| Sonnenempfindlichkeit | Erhöht die Lichtempfindlichkeit deutlich | Minimale Erhöhung der Lichtempfindlichkeit |
| Typischer pH-Wert | 3,0–4,0 (saurer) | 4,0–5,0 (näher am natürlichen pH-Wert der Haut) |
Welche Säure ist am besten für Ihren Hauttyp?
1. Normale bis Mischhaut: AHA für Aufhellung und Verfeinerung der Textur
Wenn Ihre Haut nicht besonders empfindlich ist, kann AHA ein Game-Changer sein. Regelmäßige Anwendung hilft, Hyperpigmentierung zu verblassen, feine Linien zu glätten und die allgemeine Ausstrahlung zu verbessern. Achten Sie auf Formulierungen, die AHA mit beruhigenden Inhaltsstoffen wie Niacinamid oder Centella kombinieren. Für eine ausgewogene Routine kann es auch hilfreich sein, nach dem Peeling ein feuchtigkeitsspendendes Toner aufzutragen – viele unserer Kunden lieben das Korean Toner Pad Collection Trial Set, um die Haut nach dem Peeling vorzubereiten.

2. Fettige und zu Akne neigende Haut: AHA (mit Vorsicht) oder PHA für sanftes Peeling
Fettige Haut kann von AHAs wie Glykolsäure profitieren, um Poren zu befreien und Unreinheiten zu reduzieren. Wenn Sie jedoch bereits starke Aknebehandlungen (wie Benzoylperoxid oder Retinoide) verwenden, kann PHA eine sicherere Begleitung sein, um ein Überpeeling zu vermeiden. Für die gezielte Pflege von Unreinheiten empfehlen wir ein Produkt wie das Blackberry Retinol Blemish Serum, das Retinol mit Brombeerextrakt kombiniert, um Verstopfungen zu lösen und die Hauterneuerung zu unterstützen.

3. Empfindliche, trockene oder zu Rosacea neigende Haut: PHA ist Ihr bester Freund
Da PHA-Moleküle zu groß sind, um tief einzudringen, wirken sie sanft an der Oberfläche, ohne Rötungen oder Reizungen zu verursachen. Sie ziehen außerdem Feuchtigkeit in die Haut, was sie perfekt für trockene oder geschädigte Barrieren macht. Viele Dermatologen empfehlen PHA als Einstieg für alle, die neu bei chemischen Peelings sind. Wenn Sie zögern, Säuren auszuprobieren, ist ein PHA-basierter Toner oder ein Serum der ideale Einstieg.
4. Reife oder sonnengeschädigte Haut: AHA für Anti-Aging-Effekte
AHAs, insbesondere Glykolsäure, regen nachweislich die Kollagenproduktion an und reduzieren das Erscheinungsbild von feinen Linien und Sonnenschäden. Wenn Ihre Haut jedoch altersbedingt empfindlich ist, sollten Sie AHA an einigen Nächten pro Woche mit einem PHA-Produkt abwechseln. Dieser Ansatz liefert kraftvolle Ergebnisse, ohne die Haut zu überfordern.
Wie Sie Peeling-Säuren in Ihre Routine einführen
Fangen Sie niedrig an und gehen Sie langsam vor – diese goldene Regel gilt für alle chemischen Peelings. Beginnen Sie mit 1–2 Mal pro Woche und steigern Sie die Häufigkeit allmählich, wenn Ihre Haut eine Toleranz aufbaut. Tragen Sie die Säure immer auf die gereinigte, trockene Haut auf. Verwenden Sie anschließend eine Feuchtigkeitscreme, um die Barriere zu stärken. Und vergessen Sie nie: Sonnenschutz ist ein Muss, besonders bei der Verwendung von AHAs, da diese die Lichtempfindlichkeit erhöhen.
Kann man AHA und PHA zusammen verwenden?
Ja, aber mit Vorsicht. Einige Formulierungen kombinieren kleine Mengen beider Säuren für einen ausgewogenen Effekt. Für die meisten Menschen ist es jedoch ratsamer, sie an abwechselnden Nächten zu verwenden. Verwenden Sie AHA beispielsweise am Montag und PHA am Donnerstag. So hat Ihre Haut Zeit, sich zu erholen, während sie dennoch von den Vorteilen beider Säuren profitiert.
Häufige Fehler, die Sie vermeiden sollten
- Übermäßiges Peeling: Die Verwendung von Säuren mehr als 4–5 Mal pro Woche kann Ihre Hautbarriere schädigen. Anzeichen sind Rötungen, Brennen und Schuppenbildung.
- Feuchtigkeitscreme auslassen: Peeling kann die Barriere vorübergehend beeinträchtigen – spenden Sie danach immer Feuchtigkeit.
- Mischen mit anderen starken Wirkstoffen: Vermeiden Sie die gleichzeitige Anwendung von AHA/BHA mit Retinoiden, Vitamin C oder Benzoylperoxid in derselben Routine. Verwenden Sie sie zu unterschiedlichen Tageszeiten oder an abwechselnden Tagen.
- Sonnenschutz vergessen: Säuren machen die Haut anfälliger für UV-Schäden. Täglicher Lichtschutzfaktor 30+ ist unerlässlich.
Produktempfehlungen von Glow Recipe
Um Ihnen den Einstieg in Ihre Peeling-Routine zu erleichtern, haben wir Produkte zusammengestellt, die sich gut mit sanften Säuren kombinieren lassen. Für eine komplette Routine von Anfang bis Ende, die Feuchtigkeitsversorgung und Barriereschutz umfasst, entdecken Sie das Real Glass Skin Kit. Dieses Set ist darauf ausgelegt, den feuchtigkeitsreichen, durchscheinenden Look zu erzielen, den Peeling enthüllt – ohne die Hautgesundheit zu beeinträchtigen.
Fazit: Hören Sie auf Ihre Haut
Es gibt keine allgemeingültige Antwort in der AHA-vs.-PHA-Debatte. Die beste Peeling-Säure für Sie hängt von Ihrem Hauttyp, Ihren Bedürfnissen und Ihrer Verträglichkeit ab. Wenn Sie gerade erst anfangen, bietet PHA einen sanften Einstieg. Wenn Sie bereit für dramatischere Ergebnisse sind, kann AHA Textur und Teint verwandeln. Egal, wofür Sie sich entscheiden, Beständigkeit und Sonnenschutz werden Ihre größten Verbündeten auf dem Weg zu strahlender, gesunder Haut sein.
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